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Black Joy: Panafrikanische Malerei im Kunstmuseum Basel

4:22
 
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Basler Ausstellung feiert Schwarze Geschichte und Kunst

Ein Bild des kongolesische Künstlers Chéri Cherin eröffnet die aktuelle Ausstellung im Kunstmuseum Basel. Es zeigt den noch jugendlichen Präsidenten Barack Obama und seine lächelnde Frau, umrahmt von Freiheitsstatue, Nelson Mandela, Martin Luther King und jubelnden Menschen. Zuerst war die Ausstellung ein Riesenerfolg am Zeitz Museum of Contemporary Art Africa in Kapstadt. Maja Wismer, Leiterin des Bereichs Gegenwartskunst in Basel, hat sie für das Kunstmuseum adaptiert. Und dieser Ansatz, Schwarze Geschichte und Kunst zu feiern, begleitet die Besucher auf jedem Schritt durch die vier Stockwerke. Allein schon wegen der Musik, die jeden Raum thematisch passend bespielt.

Ungleichheit mit Selbstermächtigung begegnen

Besonders eindrücklich zeigt sich das in einem Bild der britischen Künstlerin Esiri Erheriene-Essi, das den südafrikanischen Anti-Apartheid-Kämpfer Steve Biko bei seiner Geburtstagsfeier zeigt. Gemalt nach einem Foto, blicken lachende junge Menschen die Betrachtenden an. Die zentrale Figur trägt eine Torte mit brennenden Kerzen. Biko starb 1977, gefoltert durch das Apartheidsregime. „Ich glaube, das ist im Nukleus, worum es in dieser Ausstellung geht“, meint Maja Wismer. „Trotz viel Kraft, die es immer noch braucht, die Ungleichheiten mit einem positiven, selbstermächtigenden Gefühl anzugehen.“

Zeitstrahl skizziert die Wegmarken afrikanischer Diaspora

Für die beiden Kuratorinnen ist die Ausstellung aber noch mehr, nämlich der Auftakt einer intensiven Forschungsarbeit zu Schwarzer Kunstgeschichte und Bildtraditionen. Einen kleinen Eindruck von dieser enormen Recherche bietet ein Zeitstrahl mit künstlerischen, politischen und sozialen Wegmarken der afrikanischen Diaspora der vergangenen 150 Jahre. Die Ausstellung selbst ist in sechs Kapitel gegliedert, unter anderem Triumph und Emanzipation, Alltag oder Spiritualität. Und so kommt es, dass der aktuelle britisch-kenianische Superstar Michael Armitage hier mit seinem „Steinorakel“ neben einem realistischen Aquarell des bereits verstorbenen Gerard Bhengu aus Südafrika hängt – weil sich beide mit Spiritualität beschäftigen. Was durchaus die Gefahr birgt, beliebig oder vereinheitlichend zu wirken.

Im deutschsprachigen Raum bisher so noch nicht zu sehen

„Das sind temporäre Nachbarschaften, die so entstanden sind“, erklärt Wismer. Manches Werk wirkt in dieser Auswahl künstlerisch etwas schlicht und deplatziert neben den vielen großartigen Bildern. Aber „When We See Us“ verschiebt den Ausgangspunkt des Betrachtens in Richtung Afrika und ist damit eine Kunstgeografie, die im deutschsprachigen Raum so noch nicht zu sehen war. Für die Kuratorinnen, sagt Maja Wismer, ist das Panafrikanismus: „Südafrika ist ein afrikanisches Land, Brasilien auch, die USA auch. Überall, wo es eine Diaspora gibt, die auch kulturelle Vermächtnisse hinterlassen hat, ist auch Afrika.“
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Ein Bild des kongolesische Künstlers Chéri Cherin eröffnet die aktuelle Ausstellung im Kunstmuseum Basel. Es zeigt den noch jugendlichen Präsidenten Barack Obama und seine lächelnde Frau, umrahmt von Freiheitsstatue, Nelson Mandela, Martin Luther King und jubelnden Menschen. Zuerst war die Ausstellung ein Riesenerfolg am Zeitz Museum of Contemporary Art Africa in Kapstadt. Maja Wismer, Leiterin des Bereichs Gegenwartskunst in Basel, hat sie für das Kunstmuseum adaptiert. Und dieser Ansatz, Schwarze Geschichte und Kunst zu feiern, begleitet die Besucher auf jedem Schritt durch die vier Stockwerke. Allein schon wegen der Musik, die jeden Raum thematisch passend bespielt.

Ungleichheit mit Selbstermächtigung begegnen

Besonders eindrücklich zeigt sich das in einem Bild der britischen Künstlerin Esiri Erheriene-Essi, das den südafrikanischen Anti-Apartheid-Kämpfer Steve Biko bei seiner Geburtstagsfeier zeigt. Gemalt nach einem Foto, blicken lachende junge Menschen die Betrachtenden an. Die zentrale Figur trägt eine Torte mit brennenden Kerzen. Biko starb 1977, gefoltert durch das Apartheidsregime. „Ich glaube, das ist im Nukleus, worum es in dieser Ausstellung geht“, meint Maja Wismer. „Trotz viel Kraft, die es immer noch braucht, die Ungleichheiten mit einem positiven, selbstermächtigenden Gefühl anzugehen.“

Zeitstrahl skizziert die Wegmarken afrikanischer Diaspora

Für die beiden Kuratorinnen ist die Ausstellung aber noch mehr, nämlich der Auftakt einer intensiven Forschungsarbeit zu Schwarzer Kunstgeschichte und Bildtraditionen. Einen kleinen Eindruck von dieser enormen Recherche bietet ein Zeitstrahl mit künstlerischen, politischen und sozialen Wegmarken der afrikanischen Diaspora der vergangenen 150 Jahre. Die Ausstellung selbst ist in sechs Kapitel gegliedert, unter anderem Triumph und Emanzipation, Alltag oder Spiritualität. Und so kommt es, dass der aktuelle britisch-kenianische Superstar Michael Armitage hier mit seinem „Steinorakel“ neben einem realistischen Aquarell des bereits verstorbenen Gerard Bhengu aus Südafrika hängt – weil sich beide mit Spiritualität beschäftigen. Was durchaus die Gefahr birgt, beliebig oder vereinheitlichend zu wirken.

Im deutschsprachigen Raum bisher so noch nicht zu sehen

„Das sind temporäre Nachbarschaften, die so entstanden sind“, erklärt Wismer. Manches Werk wirkt in dieser Auswahl künstlerisch etwas schlicht und deplatziert neben den vielen großartigen Bildern. Aber „When We See Us“ verschiebt den Ausgangspunkt des Betrachtens in Richtung Afrika und ist damit eine Kunstgeografie, die im deutschsprachigen Raum so noch nicht zu sehen war. Für die Kuratorinnen, sagt Maja Wismer, ist das Panafrikanismus: „Südafrika ist ein afrikanisches Land, Brasilien auch, die USA auch. Überall, wo es eine Diaspora gibt, die auch kulturelle Vermächtnisse hinterlassen hat, ist auch Afrika.“
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